Bayerische Referees beim DFB U19 Futsal-Stützpunktturnier

Auch im Jahr 2026 fand vom 03. bis zum 05. Januar an der Sportschule Duisburg-Wedau das DFB U19 Futsal-Stützpunktturnier der Landesauswahlen statt. Der Bayerische Fußballverband war einerseits durch die beiden Teams aus München und Regensburg, sowie andererseits durch die Schiedsrichter Florian Islinger (SRG Regensburg) und Yunis Widholz (SRG Weilheim) vertreten. In zahlreichen spannenden und umkämpften Partien wurden die jungen Talente der Auswahlmannschaften gesichtet und nach dem so genannten Hammel-Modell gegeneinander gemessen.

 

Für die Schiedsrichter begann die unmittelbare Vorbereitung jedoch bereits am Abend des 02. Januar - nach Anreise, Check-in und einem kurzen Abendessen galt es in einem intensiven Briefing mit einem Teil der DFB Futsal-Kommission sämtliche turnierspezifischen Fragestellungen und Erwartungshaltungen zu besprechen. Aufgrund dessen, dass die Spiele aus Sichtungsgesichtspunkten heraus ohne Headset gepfiffen werden sollten, waren die Referees insbesondere in puncto Teamwork gefordert. Aber auch Themen wie Spielverständnis, Regelkonformität und Entscheidungssicherheit wurden durch Walter Moritz und seine KollegInnen Sandra Jung, Stefan Weber und Ingo Heemsoth als Schwerpunkte hervorgehoben.

 

Der Folgetag begann dann, wie jeder der Turniertage, mit einem Frühstück um 7:45 Uhr, ehe um 9:00 Uhr das erste Spiel angepfiffen wurde. Florian Islinger erfuhr im ersten Spiel an Tag eins auch direkt seinen ersten Turniereinsatz als Schiedsrichter 3 in der Partie Duisburg - Regensburg, die das Team souverän begleitete.
Es folgten weitere Einsätze der bayerischen Schiedsrichter, zunächst als Zeitnehmer und im weiteren Verlauf des ersten Turniertags dann als Schiedsrichter 2 bzw. 1.

 

Viel Zeit zwischen den Einsätzen blieb nicht, denn nach jedem Spiel fand ein Coaching durch eine/n der DFB VertreterInnen statt, in dem konstruktiv-kritisch analysiert, aufgearbeitet und motiviert wurde. Leitungsmaximierung war das oberste Ziel. Der Nachmittag verlief entsprechend, lediglich die ein oder andere erste Auffälligkeit wurde durch die Vorsitzendenkomission in einer Mittagsanalyse besprochen.

 

Nachdem unsere beiden bayerischen Vertreter dann auch den ersten Turnier-Nachmittag souverän überstanden hatten, stand im Anschluss an das Abendessen das Abendmeeting auf dem Programm. Dort wurden diverse Szenen aller Schiedsrichter gezeigt und zur Videoschulung verwendet. In einer interaktiven Auseinandersetzung wurden Lösungsansätze und neue Maßstäbe definiert. Schließlich wurden die Referees in die Abendruhe entlassen, die in geselligem Beisammensein in der Sportgaststätte stattfand.

 

Der zweite Turniertag verlief identisch zum ersten - ein Spiel und ein Coaching folgten dem nächsten. Dazwischen: Videoschulungen, Briefings, Leistungsanalysen. Besonders bei diesem Sichtungsturnier war aus Schiedsrichtersicht die sukzessive Bekanntgabe der Ansetzungen. So konnte und musste sich jeder Teilnehmende sein nächstes Spiel durch gute und verbesserte Leistungen quasi „erpfeifen“. Es galt an den individuellen Schwächen zu arbeiten und die eigenen Stärken weiter herausstellen.

 

Durch die fachlich sehr ansprechenden Coachings und Meetings, die den Anspruch der möglichst sofortigen Umsetzung des Besprochenen gleich im nächsten eingeteilten Spiel verfolgten, konnten sich sowohl Florian Islinger als auch Yunis Widholz durch sehr gute Leistungen über weitere Einsätze in allen Rollen freuen.

 

Nach einem letzten Meeting an Turnierabend zwei wurde es für die beiden Referees nochmals spannend: Walter Moritz kündigte an, die Ansetzungen des letzten Turniertags noch im Laufe des Abends digital bekannt zu geben. Dabei war klar, dass gegebenenfalls nicht mehr jede/r SchiedsrichterIn zum Einsatz kommen könnte.

 

Umso größer war die Freude jedoch, als die Ansetzungen verrieten, dass die beiden Endspiele durch einerseits Florian Islinger (Preußen Münster (2.) - Frankfurt (4.)) und andererseits Yunis Widholz (Berlin (1.) - Gütersloh (3.)) - jeweils als Schiedsrichter 1 - geleitet werden durften. Beide Bayern haben dabei in den packenden Endspielen innerhalb ihrer jeweiligen Teams, die im Übrigen auch regelmäßig neu zusammengestellt worden sind, ihr Bestes gegeben und ihre Aufgaben gut erfüllt.

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