So werde ich Schiedsrichter

Bereits mit 12 Jahren ist der Einstieg in die Schiedsrichter-Karriere möglich, die mit Erreichen des Senioren-Alters nach sechs bis acht Jahren in die Bundesliga führen kann. Melden Sie sich am besten noch heute bei Ihrer Schiedsrichter-Gruppe um die Ecke für den nächsten Neulingskurs an! Die wichtigsten Antworten auf die drängendsten Fragen:

Was kostet die Ausbildung zum Fußball-Schiedsrichter?

Die Lehrgangsgebühr variiert abhängig vom Umfang der jeweiligen Ausbildungsform und liegt in der Regel zwischen 50 und 100 Euro. Diese Gebühr beinhaltet die Kosten für den Lehrgang und die Erstausrüstung als Schiedsrichter (komplette adidas-Ausrüstung aus Trikot, Hosen und Stutzen. Gesamtwert ca. 150 Euro). Die Kosten werden in den meisten Fällen von den Vereinen übernommen.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Schiedsrichter?

Es gibt verschiedene Varianten der Ausbildungsform, die von uns angeboten werden: Wochenendlehrgänge bilden Neulinge - wie es der Name sagt - innerhalb von drei Tagen zum Fußballschiri aus. Die herkömmliche Ausbildung dauert sieben Lehrabende. Alle Lehrgänge enden mit anschließender Theorie- und Fitness-Prüfung (1000-Meter-Lauf).

Wie alt muss ich sein, um SR zu werden?

Das Mindestalter, um Schiedsrichter zu werden, ist 12 Jahre. Nach oben besteht keine Begrenzung.

Bekomme ich Geld für meine Spiele?

Ja, für jedes Spiel, das durch den Bayerischen Fußball-Verband mit einem Unparteiischen besetzt wird, erhält der Schiedsrichter eine Aufwandsentschädigung sowie ein Kilometergeld. Der Satz für eine Spielleitung in der Bayernliga beträgt 95 Euro, der Unparteiische einer Landesliga-Partie wird mit 70 Euro vergütet. In der Kreis- und A-Klasse beträgt der Spesensatz 45 Euro. Im Jugendbereich gibt es bei den A- und B-Junioren auf Kreisebene zwischen 35 und 40 Euro, bei den C- und D-Junioren zwischen 30 und 35 Euro. Hinzu kommen pro Spiel 0,30 Euro für jeden gefahrenen Kilometer.

Ich spiele noch selber Fußball, kann ich trotzdem Schiedsrichter (SR) werden?

Ja, die Schiedsrichtergruppen ermöglichen seit Jahren beide Tätigkeiten durch eine gezielte Einteilung an spielfreien Tagen. Hierzu ist eine Abstimmung des Spielplanes mit den Einteilern notwendig, aber dadurch wird ermöglicht, dass man sowohl pfeifen als auch aktiv spielen kann.

Bin ich bei meinen Spielen allein? Wo sind die Spiele eigentlich?

Nein, jeder Schiedsrichter wird bei seinen ersten Spielen von erfahrenen Schiedsrichtern (Paten) betreut, um offene Fragen vor Ort klären und Tipps bekommen zu können. Die Spiele sind am Anfang in der unmittelbaren Nachbarschaft (bis 30 km).

Stimmt es, dass man als Schiedsrichter zu Bundesligaspielen freien Eintritt hat?

Ja, jeder Schiedsrichter hat zu allen Spielen im DFB-Gebiet freien Eintritt. Das gilt sowohl für die A-Klasse als auch für die Bundesliga (Sonderregelungen beachten).

Muss ich Mitglied in einem Verein sein, um SR werden zu können?

Ja, jeder Schiedsrichter muss Mitglied eines Vereins sein, der Mitglied des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) ist.

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