Hallencup: Schiedsrichter werben für BFV-Kampagne

Premiere in Stadtbergen: Die bayerischen Schiedsrichter haben bei der Bayerischen Hallenmeisterschaft der Herren um den Lotto Bayern Hallencup 2019 erstmals auf ihren Trikots für die neue BFV-Schiedsrichter-Kampagne geworben. Auf den Ärmeln der sechs Unparteiischen prangte deutlich sichtbar der Slogan „Wir regeln das“.

„Nicht nur die acht Teams haben in Stadtbergen mit ihrer Leistung dazu beigetragen, dass der Lotto Bayern Hallencup auch 2019 wieder ein Event war, an das man sich gerne zurückerinnert. Auch unsere sechs Schiedsrichter haben einen exzellenten Job gemacht und damit unserem Kampagnen-Slogan Leben eingehaucht. Maximilian Alkofer, Philipp Ettenreich, Thomas Fischer, Florian Islinger, Arthur Peteratzinger und Alexander Schkarlat haben gezeigt, was es heißt, eine Partie ruhig, sachlich und souverän zu leiten“, erklärte BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher.

Unter dem Motto „Wir regeln das“ zeigt der Bayerische Fußball-Verband, wie vielfältig, abwechslungsreich und verantwortungsvoll der „Job“ eines Schiedsrichters ist. An zwei Tagen haben Amateur-Schiedsrichter und -Spieler auf den Sportanlagen des TSV Steppach und TSV Waldtrudering gemeinsam mit BR-Filmemacher Thomas Klinger und Fotografin Martina Bogdahn den Alltag eines Schiedsrichters gekonnt in Szene gesetzt. Entstanden sind acht unterhaltsame, teilweise auch ironisch-augenzwinkernde TV-, Kino- und Social Media-Spots, die ab sofort gesammelt unter www.schiedsrichter.bayern zu finden sind und verdeutlichen, dass sich die Aufgaben eines Schiedsrichters nicht auf Anpfiff, Abpfiff, Abseits, Tor und Foul beschränken, sondern auch gesellschaftliche relevante Aspekte eine tragende Rolle spielen. „Außenpolitik? Ein Teil des Jobs!“, „Teamwork? Selbstverständlich!“, „Elternzeit? Gehört einfach dazu!“, „Kulturaustausch? Leben wir!“ Flankiert werden die Spots von zwölf Plakat- und Anzeigen-Motiven. Die Botschaft „Wir regeln das“ transportieren die Referees Woche für Woche auch deutlich sichtbar auf die Plätze. Von der Regionalliga Bayern bis zu den Bezirksligen werden die Unparteiischen auf dem Ärmel ihres Trikots mit dem neuen Logo für die Kampagne werben.

 

Ziel der Kampagne ist es in erster Linie, den bereits aktiven Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern den Rücken zu stärken und sie in ihrem Hobby zu bekräftigen, gängige Klischees zu durchbrechen und angemessen und realistisch dazustellen, wie vielfältig und bisweilen auch wie schwierig der Job ist. Schließlich macht ein Blick in die Statistik deutlich: Hauptproblem ist es nicht, neue Schiedsrichter zu gewinnen, sondern die bereits aktiven und insbesondere die Neulinge bei der Stange zu halten. So wurden 2018 in insgesamt 75 Neulingslehrgängen 905 Nachwuchs-Referees ausgebildet – davon allerdings hängten knapp 200 die Pfeife noch im selben Jahr wieder an den Nagel. Auf der anderen Seite geht es aber natürlich auch darum, fußballbegeisterte Sportler als neue Unparteiische zu gewinnen. Schließlich ist es kein Geheimnis, dass im Schiedsrichterwesen ohne Nachwuchs nichts geht, wenn auch künftig möglichst alle Spiele mit offiziellen Schiedsrichtern besetzt werden sollen.

 

Die Schiedsrichter beim Lotto Bayern Hallencup 2019

Maximilian Alkofer (TSV 1904 Siegenburg, DFB-Futsal-Schiedsrichter)
Philipp Ettenreich (VfL Zusamaltheim, Futsal-Bayernliga)
Thomas Fischer (ASV Burglengenfeld (Futsal-Regionalliga)
Florian Islinger (SpVgg Hainsacker, Futsal-Regionalliga)
Arthur Peteratzinger (FF Geretsried, Futsal-Regionalliga)
Alexander Schkarlat (SV Weidenbach, Futsal-Regionalliga)

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Wir regeln das
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