Verbandstag: Anpassung der Schiedsrichtervergütung

Die Delegierten haben sich beim Verbandstag in Bad Gögging mit großer Mehrheit für eine Anpassung der Spesen für Schiedsrichter, Assistenten und Spielbeobachter ausgesprochen. Während die Vergütung in der Regionalliga Bayern unverändert bleibt, bekommen die Schiedsrichter in den beiden anderen Verbandsspielklassen und in den Ligen auf Kreisebene künftig etwas mehr: Der Satz für eine Spielleitung in der Bayernliga beträgt beispielsweise jetzt 75 Euro (vorher 60 Euro), der Unparteiische einer Landesliga-Partie wird jetzt mit 50 Euro (bisher 36 Euro) vergütet. Von der C-Klasse bis zur Kreisklasse beträgt der neue Satz 25 statt bislang 20 Euro. Auch im Jugendbereich wurden die Sätze leicht angehoben - bei der A-/B-Jugend von 17 auf 20 Euro, von der G- bis zur C-Jugend von 12 auf 15 Euro. Die komplette Übersicht der Spesen finden Sie in Kürze hier.

 

Nach knapp zehn Jahren war es überfällig, die Schiedsrichterspesen den heutigen Verhältnissen anzupassen. Es geht nicht einfach nur um mehr Geld, sondern vor allem auch um eine entsprechende Wertschätzung der elementaren Leistungen für den bayerischen Amateurfußball, den die 10.000 aktiven Schiedsrichter Woche für Woche für die Vereine erbringen. Und es noch deutlicher zu machen: Man darf auch nicht vergessen, dass wir hier nicht von einer Bezahlung, sondern von einer Aufwandsentschädigung für An- und Abfahrt, Ausrüstung und die investierte Zeit sprechen

Verbands-Schiedsrichterobmann Walter Moritz.

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